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Kanzlei, Rechtsanwalt, Gießen

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Rechtsprechung und Gesetzgebung aktuell

28.6.2016

Erbschaftsteuerreform beschlossen

Die Erbschaftsteuerreform kommt doch noch mit Wirkung zum 1. Juli 2016, sofern der Bundesrat diese nicht in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause am 8. Juli 2016 scheitern lässt.

Das Bundesverfassungsgericht hatte in seinem Urteil vom 17.12.2014 (Az.: 1 BvL 21/12) entschieden, dass §§ 13a, 13b und § 19 Abs. 1 ErbStG (Verschonungsregelungen für betriebliches Vermögen) verfassungswidrig sind. Nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichtes waren die  Vorschriften zunächst weiter anwendbar, jedoch wurde der Gesetzgeber aufgefordert bis zum 30.06.2016 eine Neuregelung zu treffen.

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28.6.2016

Vorbehaltsnießbrauch

Sie sind Familienvater oder Mutter und nähern sich Ihrem wohlverdienten Ruhestand. Angesichts der nahenden Rente blicken Sie mit Stolz auf das Vermögen, das Sie so hart erarbeitet haben und beschäftigen sich mit der Frage, wie Sie Ihr Erbe gestalten wollen.

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28.6.2016

Neudefinition des Umsatzerlösbegriffs nach BilRUG

Die Umsatzerlöse stellen im externen und internen Rechnungswesen eine bedeutende Größe dar, aus der sich viele Kennzahlen für den interessierten Bilanzleser ableiten lassen. So wird die Entwicklung des Umsatzes beispielsweise über mehrere Jahre als Zeitreihenvergleich gebildet, oder aus ihr bestimmte Relationen wie die Umsatzrendite hergeleitet.

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28.6.2016

Optimierung der Abschreibung von privaten Vermietungsobjekten

Ein ständiger Streitpunkt in der Bearbeitung von Einkommensteuererklärungen durch das Finanzamt ist die Höhe der Abschreibungen von neu angeschafften privaten Vermietungsobjekten. Der Aufteilungsmaßstab des Kaufpreises von erworbenen Anlageimmobilien auf den abschreibungsfähigen Anteil des Gebäudes und den nicht abschreibungsfähigen Anteil des Grund und Bodens hat immanente Bedeutung für die Steuerfolgen der Neuanschaffung und damit auf die tatsächliche Rendite des Objekts.

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1.6.2016

Ausfall eines Privatdarlehens – Steuerlich absetzbar?

Sie haben einem Verwandten oder Freund finanziell ausgeholfen und ihm in einer finanziellen Notlage ein verzinsliches Darlehen gewährt. Nach einem Jahr hat Ihr Verwandter oder Freund jedoch massive Zahlungsschwierigkeiten und muss letztendlich private Insolvenz anmelden. Ihr Darlehen kann er daher nicht mehr zurückzahlen.

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1.6.2016

Die Verschmelzung von Kapitalgesellschaften

Rechtlich selbständige Unternehmen können dadurch zusammengeschlossen werden, dass ein Unternehmen sein gesamtes Vermögen einschließlich Schulden auf ein anderes Unternehmen überträgt („Asset-deal“) und anschließend liquidiert wird.

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1.6.2016

Obliegenheiten des Mieters bei der Nachmietersuche

Sie haben als Vermieter mit einem Mieter einen Mietvertrag über eine Wohnung abgeschlossen, der eine sog. Festmietzeit vorsieht. Während der ersten vier Jahre kann das Mietverhältnis von keiner der Parteien gekündigt werden; anschließend läuft das Mietverhältnis auf unbestimmte Zeit und kann mit gesetzlicher Kündigungsfrist gekündigt werden.

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26.4.2016

§ 34h GewO- Das Ziel einer unabhängigen und anlegergerechten Finanzberatung

Durch die Anlageberatung sollen Anleger über Risiken und Chancen der verschiedenen Finanzprodukte aufgeklärt werden. Sie sollen die Möglichkeit haben, durch die Beratung eine auf sie zugeschnittene Finanzplanung zu entwickeln. Die Berücksichtigung der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Kunden sollte dabei im Zentrum der Beratung stehen.

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26.4.2016

Neue gesetzliche Regelung zur handelsrechtlichen Bewertung von Pensionsrückstellungen

Der Gesetzgeber hat im Zuge der Umset-zung der Richtlinie 2014/17/EU des Euro-päischen Parlaments (Wohnimmobilien-kreditrichtlinie) eine wichtige handelsrechtliche Bewertungsvorschrift geändert. Die vom Bundestag und Bundesrat beschlossene Neufassung des § 253 Absatz 2 HGB n.F. sieht vor, dass der für die Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen relevante Zinssatz zukünftig nunmehr über einen Zeitraum von zehn statt wie bisher von sieben Jahren zu ermitteln ist.

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26.4.2016

Gestaltungsmöglichkeit bei Mitunternehmerschaften

Die Beteiligung an einer Personengesellschaft ist, wenn es sich beispielsweise um geschlossene Fonds von Windkraftanlagen oder der Schifffahrt geht, eine in Deutschland nach wie vor beliebte Möglichkeit der Kapitalanlage. Die Gesellschaften sind regelmäßig in der Gesellschaftsform einer Kommanditgesellschaft organisiert.

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