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Kanzlei, Rechtsanwalt, Gießen

Informationen

Rechtsprechung und Gesetzgebung aktuell

29.4.2011

Rechnungsangaben - oder: Wie sichere ich den Vorsteuerabzug aus einer Eingangsrechnung?

Sind Sie Unternehmer, der umsatzsteuerpflichtige oder andere vorsteuerunschädliche Ausgangsumsätze tätigt? Falls ja, möchten Sie sicherlich den Vorsteuerabzug aus Ihren Eingangsrechnungen geltend machen. Dieser Vorsteuerabzug ist jedoch nur dann zulässig, wenn die Rechnung Ihres Lieferanten alle erforderlichen Rechnungsangaben enthält. Die nachfolgende Checkliste soll Ihnen die Überprüfung Ihrer Eingangsrechnungen erleichtern.

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29.4.2011

Verständliche Beratung in der Bank anfordern

Der Bundesgerichtshof hat in einem seiner jüngsten Urteile die Rechte von Anlegern gegenüber den Banken gestärkt. Deutschlands oberste Zivilrichter verurteilten die Deutsche Bank dazu, mehr als € 500.000,00 Schadensersatz an einen mittelständischen Unternehmer aus Hessen zu zahlen. Dieser hatte im Jahr 2005 sogenannte CMS Spread Ladder Swaps gezeichnet. Selten zuvor hatte sich der Bankensenat des BGH so eindeutig auf die Seite des Anlegers gestellt. 

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29.4.2011

Mietereinbauten

Die Mietereinbauten sind seit Jahrzehnten ein wichtiges Thema sowohl in rechtlicher Hinsicht als auch in der steuerlichen Beurteilung. Obwohl sich die zivilrechtlichen Grundlagen kaum geändert haben und auch die gängigen Verwaltungsanweisungen der Finanzverwaltung zum Teil schon seit Jahren unverändert sind, ergeben sich in der täglichen Praxis immer wieder Unsicherheiten. Nachdem der Bundesfinanzhof jüngst seine Rechtsprechung bestätigt hat, wonach sonstige Mietereinbauten wie Gebäude abzuschreiben sind und in der Praxis verstärkt Verschärfungen zur Anwendung dieser Rechtsprechung zu beobachten sind, ergibt sich zunehmend die Notwendigkeit, sich mit der Thematik eingehender zu beschäftigen.

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30.3.2011

Sachbezüge bringen für den Arbeitnehmer mehr Nettolohn und sparen Sozialabgaben beim Arbeitgeber

Sachbezüge, die dem Arbeitnehmer vom Arbeitgeber gewährt werden, sind bis zu einer Freigrenze von 44 € monatlich lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei. Die 44-Euro-Freigrenze gilt nur für Sachbezüge nach § 8 Abs. 2 Satz 1 EStG, d.h. für Sachbezüge, die nicht in Barlohn bestehen.

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30.3.2011

Der Bauvertrag und die VOB-Vereinbarung

Sie wollen bauen. Zunächst bitten Sie einige Bauunternehmen, die Ihnen bekannt sind, ein Angebot zu erstellen. Bereits auf dem Angebot haben einige Baufirmen den Zusatz vermerkt, dass im Übrigen die VOB gilt. Für einen dieser Anbieter entscheiden Sie sich und beauftragen ihn auf der Basis von dessen Angebot mit dem Bauprojekt. Auch den Satz, dass im Übrigen die VOB gilt, haben Sie unterschrieben. Eines Nachts werden Sie „nass geschwitzt“ wach, da Ihnen im Halbschlaf bewusst geworden ist, dass Sie sich gar keine so richtige Vorstellung darüber machen können, was Sie mit diesem Satz eigentlich unterschrieben haben.

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30.3.2011

Schenkungen zwischen Ehegatten – zivilrechtlich und schenkungsteuerlich

Vermögenszuwendungen zwischen Ehegatten kommen in der Praxis häufig vor. Die Eheleute sind sich jedoch vielfach über die rechtliche Einordnung solcher Zuwendungen und die damit verbundenen Konsequenzen gar nicht im Klaren. Bei der Übertragung von Vermögen zwischen Ehegatten kann es sich um Schenkungen oder um sog. unbenannte (ehebedingte) Zuwendungen oder um die Begründung einer Ehegatteninnengesellschaft handeln.

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30.3.2011

Neuregelung der Selbstanzeige

Ausgelöst durch die Vorfälle angesichts der angekauften Banken-CDs und durch die verschärfte Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zu Selbstanzeigen (BGH-Urteil vom 20.05.2010) sollte auf Initiative des Bundesrats bereits das Jahressteuergesetz 2010 um eine Änderung des § 371 AO zur Selbstanzeige erweitert werden (BR-Drucks. 318/10). Dazu ist es jedoch nicht gekommen.

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1.3.2011

Darlehensverträge zwischen nahen Angehörigen - steuerliche Risiken und Chancen

Sie verfügen über hohe Liquidität, Kapital und die derzeitige Zinssituation am Finanzmarkt verspricht Ihnen nur eine geringe Rendite. Im Kreise Ihrer Angehörigen befindet sich ein dynamischer Unternehmer, der für eine Großinvestition Kapitalbedarf aufweist. Was liegt da näher, als diesen Investor zu unterstützen, ihm also die Dar¬lehensmittel zur Verfügung zu stellen? 

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1.3.2011

Abo-Fallen im Internet

Es gibt unzählige Betreiber von Webseiten, die über das Internet Waren oder Dienstleistungen anbieten. Darunter befindet sich leider auch eine erhebliche Anzahl „schwarzer Schafe“, welche den Besuchern der Webseiten den Abschluss kostenpflichtiger Abonnements von mitunter bis zu zwei Jahren Laufzeit „unterjubeln“. Dies gilt insbesondere für Veranstalter von Gewinnspielen oder Anbieter von Dienstleistungen, wie zum Beispiel Downloads von Musikstücken oder -texten, bei denen Besucher der Webseiten häufig unbeabsichtigt Verträge über solche Abonnements über das Internet abschließen.

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1.3.2011

Die Erbschaft- und Schenkungsteuer - 4. Teil: Übertragung des Familienheims

Bereits im letzten Jahr haben wir Sie im Rahmen dreier Specials über einzelne Sonderfragen im Zusammenhang mit der Erb- und Schenkungsteuer informiert.
Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Überblick über die Besonderheiten bei der Übertragung von selbstgenutzem Wohneigentum geben und hiermit unsere Special-Reihe abschließen. Mit der Erbschaftsteuerreform wird die bisherige Steuerbefreiung für den Erwerb eines sogenannten Familienheims fort-entwickelt.

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