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Kanzlei, Rechtsanwalt, Gießen

Informationen

Rechtsprechung und Gesetzgebung aktuell

26.10.2012

Aktuelles zur UG und zur Rechtsscheinhaftung

Nach der Idee des Gesetzgebers soll die im Jahr 2008 als Alternative zur englischen Limited eingeführte Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) die private Vermögenssphäre des Geschäftsführers, der bei dieser Rechtsform meist auch der Alleingesellschafter ist, mit wenig Kapitaleinsatz für den „Ernstfall“ schützen.

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26.10.2012

Rückstellungen wegen zukünftiger Betriebsprüfung bei Großbetrieben

Mit Urteil vom 06.06.2012 hat der Bundesfinanzhof für Großbetriebe i.S.v. § 3 i.V.m. § 4 Abs. 2 der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift für die Betriebsprüfung (BpO 2000) entschieden, dass Rückstellungen für im Zuge einer Außenprüfung entstehende Mitwirkungspflichten gem. § 200 AO entgegen der Auffassung des Bundesfinanzministeriums (BMF) auch bereits vor Erlass einer Prüfungsanordnung steuermindernd passiviert werden dürfen, und zwar insoweit, als sie am jeweiligen Bilanzstichtag bereits abgelaufene Wirtschaftsjahre betreffen.

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1.10.2012

Absetzbarkeit von Schuldzinsen als nachträgliche Werbungskosten bei Immobilienverkauf

Sie sind Eigentümer einer im Privatvermögen gehaltenen Immobilie, welche in den letzten Jahren nach Anschaffung deutlich an Wert verloren hat? Wenn diese Immobilie bei Anschaffung fremdfinanziert wurde, stellt sich aufgrund aktueller BFH-Rechtsprechung die Frage, ob der heute bei Veräußerung erzielte Erlös ausreichen würde, um die verbleibende Darlehensverbindlichkeit zu tilgen.

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1.10.2012

Änderungen im Hinblick auf die Elternzeit

Zum 01.01.2007 trat das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) in Kraft, durch welches das Bundeserziehungsgeld durch das Elterngeld abgelöst wurde. Das Elterngeld richtet sich nach dem zuletzt erzielten Erwerbseinkommen. 67% des nach der Geburt wegfallenden Erwerbseinkommens bis zu einem Höchstbetrag von € 1.800,00 werden gezahlt. Durch diese Anknüpfung an das Erwerbseinkommen ist der bürokratische Aufwand im Vergleich zum Vollzug des Bundeserziehungsgeldes extrem gestiegen. 

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1.10.2012

Elektronische Rechnungen – Neues BMF-Schreiben schafft Klarheit und verhilft zu Kosteneinsparungen

Die korrekte Erstellung von Rechnungen ist umsatzsteuerlich von ganz erheblicher Bedeutung, da grundsätzlich nur eine den gesetzlichen Anforderungen genügende Rechnung Unternehmer zum Vorsteuerabzug berechtigt. In der Praxis besteht gegenüber den klassischen Papierrechnungen vermehrt das Bedürfnis, auch sog. elektronische Rechnungen (sog. „E-Rechnungen“), meist in Form einer Email, zu versenden.

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27.8.2012

Aktuelles zur doppelten Haushaltsführung

Arbeitgeber fordern zunehmend mehr Mobilität von ihren Mitarbeitern. Arbeitnehmer hingegen wollen sich selbst lange tägliche Fahrtzeiten bzw. hohe Fahrtkosten ersparen. Daher wird in der Nähe des Arbeitsplatzes ein zweiter Haushalt begründet.

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27.8.2012

Verkauf von Immobilien – private Vermögensverwaltung oder gewerblicher Grundstückshandel

Gehört eine Immobilie zum Privatvermögen, weil sie im Rahmen der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung oder zu eigenen Wohnzwecken genutzt wird, ist der bei einem Verkauf eventuell anfallende Veräußerungsgewinn grundsätzlich steuerfrei. Nur wenn die Immobilie innerhalb von 10 Jahren nach der Anschaffung wieder veräußert wird, liegt ein sogenanntes privates Veräußerungsgeschäft nach § 23 EStG vor. 

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27.8.2012

Die Befreiung des GmbH-Geschäftsführers vom Selbstkontrahierungsverbot (§ 181 BGB)

Die Befreiung des GmbH-Geschäftsführers von den Beschränkungen des § 181 BGB (Selbstkontrahierungs- und Doppelvertretungsverbot) stellt ein sich regelmäßig stellendes Problem für die Praxis dar. Dies gilt insbesondere dann, wenn der betreffende Geschäftsführer nicht generell von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit ist, sondern dies nur im Einzelfall geschehen soll, oder wenn ein Rechtsge-schäft unter Verstoß gegen § 181 BGB vorgenommen wurde und es im Nachhinein genehmigt werden soll.

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27.8.2012

Erbschaft-/ Schenkungsteuer: Drohende Verschärfung bei der Übertragung von Betriebsvermögen? (Ergänzung zu unserem Special 2

Bereits mit unserer Juni Ausgabe haben wir auf die erneute Überprüfung der Verfassungsmäßigkeit der Erbschaftsteuer hingewiesen (Special 210). Unsere Befürchtungen, dass die Erbschaftsteuer in Bezug auf die Übertragung von Betriebsvermögen gesetzlich reformiert wird, scheinen sich zu verstärken.

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27.8.2012

Übertragung stiller Reserven nach § 6b EStG Neue Rechtsentwicklung und Beratungsstrategien

Durch die Bewertung von Wirtschafts-gütern können stille Reserven in der Bilanz eines Unternehmens entstehen, da die Wirtschaftsgüter grundsätzlich mit ihren Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, die durch die Absetzung für Abnutzung vermindert werden, anzusetzen sind. Dieser Ansatz lässt Unterschiede der Buch-werte zu den echten Werten, die sich durch Wertsteigerungen oder durch zu hohe Absetzungen ergeben, unberücksichtigt.

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