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Kanzlei, Rechtsanwalt, Gießen

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Rechtsprechung und Gesetzgebung aktuell

28.8.2014

Wirtschaftsmediation in Unternehmensführungen und Gemeinschaftspraxen - Konfliktlösung der anderen Art-

Sie sind Geschäftsführer oder Gesellschafter in einer Gesellschaft oder Mitinhaber einer Gemeinschaftspraxis. Sie haben Ihr Unternehmen immer im Konsens mit den anderen Partnern geführt. Doch in letzter Zeit häufen sich die Meinungsverschiedenheiten unter den Partnern. Die Unzufriedenheit einiger Partner wächst, sei es über die Aufgaben- und Gewinnverteilung, die Wertschätzung der eigenen Tätigkeit, die Bewertung interner Leistungen, der Umgang mit bestimmten unternehmensinternen Problemen oder über die künftige Unternehmensausrichtung.

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30.7.2014

(Bekannte und unbekannte) Steuervorteile der Vermögensanlage in Aktien nutzen!

Es ist paradox! Aktien erreichen historische Höchststände, so zum Beispiel der DAX mit 10.000 Punkten oder der amerikanische Auswahlindex Dow Jones mit 17.000 Punkten. Dennoch gehen eine Vielzahl von Vermögensverwaltern nicht von Überbewertungen aus, sondern sehen insbesondere deutsche Aktien als angemessen bewertet an (Als typische Bewertungskennziffer kann das Kurs-Gewinnverhältnis - KGV - herangezogen werden, welches ausdrückt, nach wie vielen Jahren der Kurswert aller Aktien eines Unternehmens durch den geschätzten Jahresüberschuss des Unternehmens für das entsprechende Jahr verdient bzw. amortisiert wird.

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30.7.2014

Die „neue“ EU-Erbrechtsverordnung (ErbRVO) im Fokus - Überblick und wesentliche erbrechtliche Grundzüge

In einem zusammenwachsenden Europa und vor dem Hintergrund der zunehmenden Mobilität der Bevölkerung hat der europäische Verordnungsgeber die EU-Verordnung Nr. 650/2012 vom 04.07.2012 über die Zuständigkeit, das anzuwendende Recht, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen und die Annahme und Vollstreckung öffentlicher Urkunden in Erbsachen sowie zur Einführung eines Europäischen Nachlasszeugnisses erlassen. Die bereits am 16. August 2012 in Kraft getretene Verordnung – besser bekannt als EU-Erbrechtsverordnung (ErbRVO) – hat bis dato überwiegend im Fachschrifttum Beachtung gefunden.

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30.7.2014

Neue Regeln für den Online-Handel

Bereits am 20.09.2013 wurde im Bundesgesetzblatt das Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie veröffentlicht, was am 13.06.2014 in Kraft getreten ist. Dadurch sind neue Regeln für den Online-Handel gültig, die insbesondere zu einer Anpassung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen führen müssen, was jedoch viele Online-Händler noch nicht umgesetzt haben.

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1.7.2014

Betriebliche Standortwahl bei unterschiedlichen kommunalen Hebesätzen zur Gewerbesteuer

Sie wollen Ihren Betrieb im Ganzen oder einzelne Betriebsteile aus verschiedenen Gründen in eine andere Gemeinde verlegen. Bei einer derart fundamentalen unternehmerischen Investitionsentscheidung sollten auch steuerliche Überlegungen eine Rolle spielen.

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1.7.2014

Stand der Rechtsprechung zur versicherungsrechtlichen Beurteilung von Gesellschafter - Geschäftsführern

Das Bundessozialgericht (BSG) hat mit zwei Entscheidungen (BSG, Urteil vom 29.08.2012, B 12 KR 25/10 R; BSG, Urteil vom 29.08.2012, B 12 R 14/10 R) im Jahr 2012 seine bisherige Rechtsprechung zur versicherungsrechtlichen Beurteilung von Gesellschafter-Geschäftsführern fortentwickelt. Beide entschiedenen Fälle betrafen Familiengesellschaften, d. h. Gesellschaften, deren Gesellschafter ganz oder überwiegend aus Familien bestehen.

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1.7.2014

Doppelte Gefahr bei einer spanischen Immobiliengesellschaft

Schätzungen zufolge sind zwischen 300.000 und 500.000 spanische Immobilien in deutschem Besitz. Mit dem Boom der Ferienimmobilie in Spanien floriert seit den 90er Jahren auch eine besondere Form des Immobilienbesitzes. Deutsche Steuerpflichtige haben ihre Inselimmobilie auf Mallorca nicht als Privatperson erworben, sondern über eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, in Spanien "Sociedad Limitada" (S.L.) genannt. Hintergrund hierfür ist, dass, anders als in Deutschland, in Spanien durch Einblick in das zentrale Eigentumsregister für Immobilien ohne Nachweis eines berechtigten Interesses mühelos der Eigentümer einer Immobilie ermittelt werden kann.

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30.5.2014

Der Kirchensteuerabzug auf Dividendenausschüttungen ab 2015

In unserem Steuer-Tipp 03/2014 informierten wir Sie bereits darüber, dass sich zum 01.01.2015 das Kirchensteuerabzugsverfahren grundlegend ändern wird. Dieses neue Verfahren betrifft nicht nur inländische Banken, sondern u. a. auch alle ausschüttenden Kapitalgesellschaften, unter deren Anteilseignern mindestens eine natürliche Person ist. Im Folgenden werden wir Ihnen das Kirchensteuerabzugsverfahren bei Gewinnausschüttungen ab 2015 näher erläutern.

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30.5.2014

„Erbrecht und Mediation“

Sie haben einen heftigen Familienstreit. Nachdem kurz hintereinander Ihr Vater und Ihre Mutter verstorben sind, hat die Erbauseinandersetzung zwischen Ihnen und Ihren Geschwistern erschreckende Züge angenommen. Immer wieder hatten Sie davon gehört, dass auch die besten Familien spätestens beim Erbfall in Streit geraten und immer wieder hatten Sie das bei Ihrer Familie für unmöglich gehalten. Heute ist Ihnen bewusst, Sie haben sich getäuscht.

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30.5.2014

Neues BMF-Schreiben zur Steuerschuldnerschaft bei Bauleistungen

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat jüngst in einer richtungsweisenden Entscheidung festgestellt, dass Bauträger beim Bezug von Bauleistungen nicht Steuerschuldner der Umsatzsteuer im Rahmen des sog. Reverse-Charge-Verfahrens sind (BFH, Urteil vom 22.08.2013 – V R 37/10). Für die Anwendung des Reverse-Charge-Verfahrens (nach § 13b Abs. 2 Nr. 4 UStG und § 13b Abs. 5 S. 2 UStG) kommt es nach dem BFH lediglich darauf an, ob der Leistungsempfänger die an ihn erbrachte Bauleistung seinerseits zur Erbringung einer Bauleistung verwendet.

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