Deutsche Version English Version
Kanzlei, Rechtsanwalt, Gießen

Informationen

Rechtsprechung und Gesetzgebung aktuell

30.7.2015

Änderung des Erbschaft - bzw. Schenkungsteuerrechts – Handlungsbedarf für Unternehmer?

Das derzeit geltende Erbschaft- bzw. Schenkungssteuerrecht sieht umfangreiche Befreiungsmöglichkeiten betrieblicher Vermögen vor. Motiv des Gesetzgebers bei Erlass der Vorschriften war, Unternehmen vor Liquiditätsproblemen zu bewahren, die durch die steuerliche Belastung des Unternehmensübergangs entstehen können. So sollen vor allem Unternehmen geschützt werden, die durch einen besonderen personalen Bezug des Erblassers geprägt sind, wie es insbesondere bei Familienunternehmen typisch ist.

→ mehr




25.6.2015

Steuerfreier Immobilienverkauf – Vorsicht bei der Berechnung der 10-Jahres-Frist

Sie besitzen seit mehreren Jahren ein vermietetes Mehrfamilienhaus, welches Sie möglicherweise in Kürze veräußern wollen. Die Immobilienpreise sind in den letzten Jahren stark gestiegen und Sie wollen endlich "Kasse" machen. Ihr Objekt gehört zum Privatvermögen und liegt im Inland. Sie haben sich mit mehreren Maklern in Verbindung gesetzt, diese stellen Ihnen aufgrund der Marktpreisentwicklung in den letzten Jahren einen fetten Spekulationsgewinn in Aussicht und drängen auf den Abschluss eines Kaufvertrages.

→ mehr




25.6.2015

Der Telearbeitsplatz

Im Rahmen der digitalen Arbeitswelt gewinnt der Telearbeitsplatz zunehmend an Bedeutung. Arbeitnehmer haben den Wunsch Familie, Freizeit und Arbeit flexibler miteinander zu vereinbaren. Unternehmer möchten qualifizierte und gute Mitarbeiter nicht verlieren. In vielen Fällen bietet der Telearbeitsplatz einen guten Kompromiss, den Anforderungen beider Parteien gerecht zu werden. Im Rahmen dieses Specials möchten wir Ihnen einen Überblick darüber geben, welche Gesichtspunkte im Bereich der Telearbeit zu berücksichtigen sind.

→ mehr




25.6.2015

EU erleichtert die Vollstreckung innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten

Viele Vollstreckungsgläubiger, die einen Vollstreckungstitel gegen einen im EU-Ausland ansässigen Schuldner erwirkt haben, sehen oft davon ab, ihre Ansprüche durchzusetzen. Der Grund liegt vielfach darin, dass die Vollstreckung eines Titels im EU-Ausland bisher mit erheblichem bürokratischem Aufwand verbunden war. Obwohl die Gläubiger bereits einen Titel in der Hand hatten, war vor Beginn der Vollstreckung die Durchführung eines gesonderten Vollstreckbarkeitsverfahrens erforderlich.

→ mehr




29.5.2015

Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer – Bedeutung und Notwendigkeit ihrer Überprüfung

Durch den immer weiter fortschreitenden grenzüberschreitenden gewerblichen Handel und die damit verbundenen formalen Nachweispflichten insbesondere bei innergemeinschaftlichen Lieferungen und Dienstleistungen gewinnt die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IDNr.) einen immer höheren Stellenwert. Fehler im Zusammenhang mit der Überprüfung der USt-IDNr. des Abnehmers führen in der Praxis regelmäßig zur Versagung der Steuerfreiheit der innergemeinschaftlichen Lieferung/Dienstleistung und zur Nacherhebung von Umsatzsteuer zzgl. erheblicher Zinsen.

→ mehr




29.5.2015

Rechtsfolgen eines Betriebsübergangs gemäß § 613 a BGB

Geht ein Betrieb durch Rechtsgeschäft auf einen anderen Inhaber über, so tritt dieser in die Rechte und Pflichten aus den im Zeitpunkt des Übergangs bestehenden Arbeitsverhältnissen ein. Diese in § 613 a Abs. 1 BGB enthaltene Grundregel des Betriebsübergangs ist den meisten bekannt. Aber wie weit greift dieser Grundsatz und welche Konsequenzen sind damit für den Erwerber, den Veräußerer und die betroffenen Arbeitnehmer verbunden?

→ mehr




29.5.2015

Steuerliche Behandlung von Leistungen der Gesellschaft an die Gesellschafter – Gewinnausschüttung oder Einlagenrückgewähr?

Sie planen bei Ihrer Körperschaft eine Gewinnausschüttung an die Gesellschafter für das Vorjahr, eine Vorabausschüttung für das laufendes Jahr, eine Rückzahlung der zuvor von den Gesellschaftern in die Kapitalrücklage geleisteten Einlagen oder schließlich sogar eine Herabsetzung des Kapitals. In all diesen Fällen stellt sich die Frage, wie diese Leistungen der Körperschaft an die Gesellschafter sowohl bei der Gesellschaft als auch bei den Gesellschaftern steuerlich zu behandeln sind.

→ mehr




29.4.2015

Fallstrick Unterschrift – unwirksamen Erklärungen durch ordnungsgemäße Unterzeichnung vorbeugen

Ein jeder hat schon mal ein Schriftstück unterschrieben und damit – im wahrsten Sinne des Wortes – eine Unterschrift geleistet. Dies kann im Rahmen schriftlicher Korrespondenz erfolgt sein oder aber auch zum Abschluss eines Vertrages. Das Hauptaugenmerk ist dabei zumeist auf den Inhalt des Schreibens oder des Vertragswerks gerichtet – vermutet man doch dort Haken und Ösen. Fallstrick in Schriftstücken kann aber auch eine vermeintliche Banalität wie die Unterschriftsleistung sein.

→ mehr




29.4.2015

Firmenwagen und selbst getragene Benzinkosten

Ihr Arbeitgeber hat Ihnen einen Firmenwagen zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der Lohnabrechnung erfolgt die Besteuerung des geldwerten Vorteils nach der 1 %-Regelung. Mit dem Arbeitgeber wurde vertraglich vereinbart, dass Sie die Benzinkosten für Privatfahrten selbst tragen.

→ mehr




29.4.2015

Rechtzeitig vorsorgen – Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsverfügung im Fokus

Gerne wird das Thema um eine Vorsorge für eine selbstbestimmte Lebensführung verdrängt. Dabei kann es jeden treffen – sei es durch Unfall, Krankheit oder Alter. Plötzlich gerät man in eine Lage, in der man wichtige Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann. Umso wichtiger ist es vorzusorgen und grundlegende Entscheidungen rechtzeitig in die Wege zu leiten.

→ mehr