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Kanzlei, Rechtsanwalt, Gießen

Informationen

Rechtsprechung und Gesetzgebung aktuell

16.2.2018

Steuerliche Begünstigung von Veräußerungsgewinnen optimal nutzen

Sie sind älter als 55 Jahre und besitzen mehrere Kommanditbeteiligungen sowie eine freiberufliche Praxis und planen diese in den nächsten Jahren zu veräußern.

Folgende Fallkonstellation ist denkbar:

Der 66 Jahre alte Unternehmer U betreibt eine freiberufliche Praxis. Außerdem ist er sowohl an der A-KG als auch an der B-KG als Kommanditist beteiligt.

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16.2.2018

Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung

Ab 25.05.2018 gilt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO). Sie regelt den Umgang mit sensiblen personenbezogenen Daten (Kunden-, Patienten-, Mandantendaten usw.) und löst damit das Bundesdatenschutzgesetz ab.

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22.12.2017

Testamentsvollstreckung - Die Lösung zu manchen Problemen

Sie sind Gesellschafter einer Familien-GmbH. Ihrem Ehepartner sind die geschäftlichen Gegebenheiten fremd. Ihre Tochter studierte Musik und hat kein Interesse an dem operativen Geschäft. Ihr Sohn macht gerade Abitur und möchte BWL studieren. Sein Traum ist es, in der Familien-GmbH zu arbeiten und dort später als Geschäftsführer und gegebenenfalls auch als Gesellschafter Verantwortung zu übernehmen. Zurzeit ist er aber noch zu jung und zu unerfahren, um diese Aufgabe ausfüllen zu können.

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22.12.2017

Geringwertige Wirtschaftsgüter und Sammelposten - Was Sie ab 2018 beachten müssen

Die steuerlichen Vereinfachungen für geringwertige Wirtschaftsgüter sind in der Praxis allgegenwärtig und werden gerne von Unternehmern, Freiberuflern als auch von Arbeitnehmern in Anspruch genommen. Bereits seit dem Jahr 1964 besteht die aktuell gültige Wertgrenze in Höhe von € 410 für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG), die ursprünglich DM 800,00 betrug. Im Jahr 2007 wurde als weitere Steuervereinfachung der Sammelposten für Wirtschaftsgüter eingeführt. Ziel der steuerlichen Regelung ist insbesondere die Entlastung und Förderung kleinerer und mittlerer Unternehmen.

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22.12.2017

Aufwendungen für die Erneuerung einer Einbauküche in einem vermieteten Immobilienobjekt

- Welche Aufwendungen sind steuerlich absetzbar

Sie besitzen eine vermietete Wohnung und möchten nach vielen Jahren die Einbauküche komplett erneuern bzw. zumindest den Herd und/oder die Spüle austauschen. Nunmehr stellt sich für Sie die Frage, wie die Aufwendungen für die Erneuerung der Küche bzw. einzelner Geräte steuerlich zu behandeln sind.

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30.11.2017

Neue Fristen für rückwirkende Kindergeldanträge ab 2018

Kindergeld wird ab dem Monat der Geburt für minderjährige Kinder gewährt, auch wenn die Antragstellung möglicherweise erst später erfolgen sollte. Für Kinder über 18 kann es bis zum 25. Lebensjahr weiter gezahlt werden, wenn die Kinder die Schul- oder Berufsausbildung bzw. das Studium noch nicht beendet haben. In diesem Fall muss ein erneuter Antrag auf Kindergeld unter Vorlage der notwendigen Nachweise erfolgen.

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30.11.2017

Neues zur umsatzsteuerlichen Organschaft: Personengesellschaften als Organträger auch nach dem BMF

Mit dem Schreiben vom 26.05.2017 hat das Bundesministerium für Finanzen (BMF) zu den jüngsten Entwicklungen der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) und des Bundesfinanzhofes (BFH) in Bezug auf umsatzsteuerliche Organschaften Stellung genommen. Der Schwerpunkt des Schreibens liegt dabei auf der Anerkennung der Einbeziehung von Personengesellschaften in eine umsatzsteuerliche Organschaft.

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30.11.2017

Keine Heilung von Schriftformmängeln bei Mietverträgen durch Schriftformheilungsklauseln

Ein Mieter schloss mit seinem Vermieter einen Mietvertrag nebst zwei Nachträgen. Beide Nachträge erhielten sog. „Schriftformheilungsklauseln“, also die Verpflichtung, das Mietverhältnis nicht wegen eines Mangels der Schriftform zu kündigen, sondern die Schriftform herzustellen.

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27.10.2017

Gesellschafterdarlehen zukünftig anders gestalten: Der BFH hat seine bisherige Rechtsprechung aufgegeben

Sie sind Gesellschafter einer GmbH und wollen der GmbH ein eigenkapitalersetzendes Darlehen gewähren. Sie können nicht ausschließen, dass aufgrund einer möglichen negativen Entwicklung in der GmbH das Darlehen verloren gehen könnte. Nach der bisher herrschenden Rechtsprechung sowie der Ansicht der Finanzverwaltung führte der Verlust einer eigenkapitalersetzenden Darlehensforderung beispielsweise im Rahmen einer Liquidation oder einer Insolvenz zu nachträglichen Anschaffungskosten der Betei-ligung. Bei Beendigung oder Verkauf der Beteiligung konnten diese nachträglichen Anschaffungskosten steuerlich in Höhe von 60 % geltend gemacht werden.

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27.10.2017

Geschenke an Geschäftsfreunde – BFH-Urteil zur Pauschalsteuer wird nicht so streng angewendet

Die Förderung von Geschäftsbeziehungen und/oder die Neugewinnung von Kunden durch Geschenke sind zwar nicht alltäglich, aber durchaus üblich. Wer nimmt nicht gerne eine kleine Aufmerksamkeit in Form einer guten Flasche Wein o.ä. von einem Geschäftsfreund entgegen. Nahezu jeder Unternehmer weiß, dass er solche Geschenke bis zu einem Wert von EUR 35,00 netto - soweit er zum Vorsteuerabzug berechtigt ist – pro Empfänger und Wirtschaftsjahr als Betriebsausgabe abziehen kann.

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