Im Rahmen der Erstellung von Jahresab-schlüssen sind Rechnungsabgrenzungsposten immer dann zu bilden, wenn Aus-gaben bzw. Einnahmen vor dem Ab-schlussstichtag anfallen, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Bildung von Rechnungsabgrenzungsposten dient dazu, vorausbezahlte Aufwendungen bzw. Erträge des Folgejahres in dem Jahr aus-zuweisen, dem sie wirtschaftlich zuzuordnen sind. Es handelt sich um vorausgezahlte Aufwendungen bzw. Erträge, denen noch nicht erbrachte, zeitbezogene Gegenleistungen des Vertragspartners gegenüberstehen.

 

Steuertipp 10 2019