Deutsche Version English Version
Kanzlei, Rechtsanwalt, Gießen

Informationen

Rechtsprechung und Gesetzgebung aktuell

28.4.2010

Pflicht zur baulichen Umgestaltung zum Nachweis der Einkünfteerzielungsabsicht bei Vermietung und Verpachtung?

Sie sind Vermieter einer Immobilie, deren Mieter vor Jahren ausgezogen ist und für die bisher kein Nachmieter gefunden werden konnte. Ursachen sind unter anderem bauliche Besonderheiten, die den speziellen Anforderungen des Vormieters genügen sollten. Ihre Bemühungen, über beauftragte Makler Nachmieter zu finden, blieben bislang erfolglos.

→ mehr




28.4.2010

Abmahnung von Urheberrechtsverletzungen wegen Filesharing im Internet - Eine Warnung!

Diverse Unternehmen und Anwälte mahnen derzeit im Auftrag der Musik- und Filmindustrie Verbraucher wegen des Vorwurfs ab, Musik, Spiele oder Filme unberechtigterweise aus dem Internet heruntergeladen (Download) oder selbst anderen zur Verfügung gestellt zu haben (Upload). In der Regel finden solche Aktivitäten in Tauschbörsen (Peer-to-Peer Netzwerken) wie etwa KaZaA, eMule, e-Donkey, BitTorrent, u. a. statt (sog. Files-haring).

→ mehr




28.4.2010

Pauschalierung der Steuer bei Sachzuwendungen an Geschäftspartner

Sie sind Unternehmer und haben vor, Ihren Kunden oder Geschäftsfreunden Geschenke zu machen, oder aber Sie beabsichtigen, Ihre Geschäftspartner für die gute Zusammenarbeit im letzten Jahr zu belohnen. Wenn Sie zudem den hieraus resultierenden finanziellen Aufwand in Ihrem Unter-nehmen möglichst gering halten und darüber hinaus vermeiden wollen, dass Ihren Kunden oder Geschäftsfreunden hieraus steuerliche Lasten entstehen, sollten Sie folgende steuerliche Auswirkungen kennen.

→ mehr




29.3.2010

Aufteilung von gemischt veranlassten Reisekosten

Mit Urteil vom 21.09.2009 hat der Bundesfinanzhof seine langjährige Rechtsprechung zur Behandlung der Aufwendungen für gemischt veranlasste Reisen geändert, mit der Folge, dass die Aufwendungen nunmehr in einem größeren Umfang als bisher als Werbungskosten oder Betriebsausgaben abgezogen werden können.

→ mehr




29.3.2010

Effektives Forderungsmanagement - Nicht nur in Zeiten der Wirtschaftskrise

Die Statistiker vermelden wieder dramatische Anstiege der Verbraucher- und Unternehmensinsolvenzen, die für gesunde Unternehmen und Gewerbetreibende zu erheblichen Forderungsausfällen führen können. In Zeiten der wirtschaftlichen Rezession ist es umso wichtiger, das Risiko von Forderungs- und damit Liquiditätsausfällen zu minimieren.

→ mehr




29.3.2010

Doppelt genäht hält besser bzw. ausschließlich

Ein Vertrag ist durch eine Kapitalgesellschaft abzuschließen, für den die Schriftform des § 550 BGB gilt. Die Geschäftsführer bzw. Vorstandsmitglieder der Kapitalgesellschaft sind nicht alleinvertretungsberechtigt, sondern gesamtvertretungsberechtigt. Der zweite Geschäftsführer bzw. das zweite Vorstandsmitglied sind jedoch nicht greifbar, der Vertrag muss jedoch unterschrieben werden. Daher wird der Vertrag nur von einem Geschäftsführer bzw. Vorstandsmitglied unterschrieben, der allerdings von dem anderen Geschäftsführer bzw. Vorstandsmitglied telefonisch die Genehmigung erhalten hat, den Vertrag zu unterzeichnen.

→ mehr




29.3.2010

Kapitalkonten in der KG - Zielkonflikte und Lösungen

Die Kapitalkonten in der Personengesellschaft spiegeln wieder, welche Geldbeträge ein Gesellschafter in der Gesellschaft hat. Mit dieser Definition ist keine Entscheidung darüber getroffen, ob es sich bei einem einzelnen Kapitalkonto um Eigenkapital oder Fremdkapital handelt. Diese Frage hat aber eine hohe betriebswirtschaftliche, rechtliche und steuerliche Bedeutung und soll anhand der Kapitalkonten eines Kommanditisten dargestellt werden.

→ mehr




29.3.2010

Die Erbschaft- und Schenkungsteuer - 1. Teil: Steuerpflicht und Freibeträge

Vor mehr als zwei Jahren mit Datum vom 11.12.2007, hat die damalige Bundesregierung einen Gesetzesentwurf zur Reform der Erbschaftsteuer und des Bewertungsgesetzes verabschiedet. Nach diversen Änderungen und lang andauernden Verhandlungen stimmte der Bundesrat am 05.12.2008 der Reform zu und die Änderungen traten grundsätzlich zum 01.01.2009 in Kraft. Eine Option zur Besteuerung nach der neuen Regelung galt für Erbschaftsteuerfälle, welche in der Zeit vom 31.12.2006 bis zum 31.12.2008 entstanden sind.

→ mehr




26.2.2010

Abgeltungsteuer - Steuerliche Behandlung eines pauschalen Vermögensverwaltungshonorars (all-in-fee)

Seit Einführung der Abgeltungsteuer in 2009 werden die Kapitaleinnahmen mit einem gesonderten Steuertarif von 25 % besteuert. Diese pauschale begünstigende Regelung bedeutet aber auch, dass der bisher mögliche Abzug von Werbungskosten seit 2009 grundsätzlich nicht mehr möglich ist. Betroffen von diesem Abzugsverbot sind neben bisher geltend gemachten Schuldzinsen auch die Depot-, Beratungs- und Verwaltungsgebühren sowie Aufwendungen für Fahrten zu einer Hauptversammlung oder Kosten für Anlegerseminare.

→ mehr




26.2.2010

Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts im Grundbuch

Kaum eine andere tradierte Rechtsfigur des bürgerlichen Rechts hat in den vergangenen zehn Jahren größere dogmatische Veränderungen erfahren, als die Gesellschaft bürgerlichen Rechts oder BGB-Gesellschaft (im Weiteren „GbR“ genannt). Eingeleitet wurde diese Entwicklung durch ein Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs vom 29.01.2001, in dem der BGH erstmals die (Teil-)Rechtsfähigkeit der GbR anerkannt hatte, was allerdings nur für eine sog. Außen-GbR gelten soll, eine Gesellschaft also, die nach außen erkennbar am Rechtsverkehr teilnimmt.

→ mehr