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Kanzlei, Rechtsanwalt, Gießen

Informationen

Rechtsprechung und Gesetzgebung aktuell

28.4.2017

Minderung des geldwerten Vorteils bei der Kfz-Nutzung durch Zuzahlungen des Arbeitnehmers

Ihr Arbeitgeber stellt Ihnen einen Firmenwagen zur Verfügung, den Sie sowohl für betriebliche Zwecke als auch für Privatfahrten und Fahrten Wohnung-Arbeitsstätte nutzen dürfen. Um die Kostenübernahme für den Arbeitgeber erträglicher zu machen, einigen Sie sich mit ihm darauf, einen Teil der Unterhaltskosten zu übernehmen.

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28.4.2017

Mediation, wichtige Hilfe bei der Beendigung von Praxen oder Gesellschaften

Sie sind gemeinsam mit Frau Müller, Frau Schneider und Herrn Meier Partner in einer Arztpraxis. (Das ist ein Beispielsfall. Ähnliche Situationen werden auch bei der Beendigung sonstiger Sozietäten oder Gesellschaften entstehen.) Diese Praxis-Gemeinschaft soll nun beendet und aufgelöst werden. Sie haben sich das relativ einfach vorgestellt. Ihren Vorstellungen nach brauchen bloß die laufenden Aufträge abgewickelt und die daraus resultierenden Gewinne wie in den vergangenen Jahren verteilt werden.

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28.4.2017

Neue Anforderungen an elektronische Kassensysteme ab 01.01.2017

Seit dem 01.01.2017 gibt es neue Anforderungen an elektronische Kassensysteme. Diese Anforderungen resultieren zum einen aus der sog. „Kassenrichtlinie“ (BMF-Schreiben vom 26.11.2010 zur Aufbewahrung digitaler Unterlagen bei Bargeschäften) und zum anderen aus dem im Dezember 2016 verabschiedeten neuen Gesetz zum Schutz vor Manipulationen von digitalen Grundaufzeichnungen.

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27.3.2017

Minijob und Mindestlohn

Sie haben einen Mitarbeiter im Rahmen eines Mini-Jobs angestellt, wobei dieser nicht an allen Tagen einer Woche arbeitet, sondern „auf Abruf“. Es wurde jedoch eine Mindestanzahl von Stunden festgelegt. Sie waren davon ausgegangen, dass das Mindestlohngesetz für diesen Mitarbeiter nicht gilt und Sie nur die tatsächlich geleisteten Stunden bezahlen müssen, nicht jedoch Urlaubstage bzw. Krankheitstage.

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27.3.2017

Häusliches Arbeitszimmer durch mehrere Nutzer

Sie arbeiten häufig von zu Hause in Ihrem häuslichen Arbeitszimmer und möchten die Aufwendungen hierfür steuerlich geltend machen. Dann sollten Sie die Urteile des Bundesfinanzhofes vom 15.12.2016 unbedingt beachten.

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27.3.2017

Die Unternehmergesellschaft (UG)

Die UG – Unternehmergesellschaft – (haftungsbeschränkt) erfreut sich beachtlicher Beliebtheit, vor allem bei Existenzgründern. Der Gesetzgeber hat sie 2008 ins GmbH-Gesetz eingeführt, insbesondere um der seinerzeit auf dem Vormarsch befindlichen britischen Limited eine Alternative gegenüberzustellen. Wie die Limited kann auch die UG (haftungsbeschränkt) mit einem Kapital von € 1,00 (je Gesellschafter) gegründet werden.

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6.3.2017

Kein Rückgriff auf Mietkaution wegen verjährter Betriebskostennachforderungen

Der Vermieter hat von seinem Mieter zu Mietbeginn eine Mietkaution auf einem verpfändeten Sparbuch erhalten; das Mietverhältnis endete im Jahr 2009. Ende des Jahres 2012, also drei Jahre nach Ende des Mietverhältnisses, erhebt der Mieter Klage auf Pfandfreigabe und Rückgabe des Sparbuchs.

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6.3.2017

Verluste nutzen mit dem neuen § 8d KStG

Der Gesetzgeber versucht seit einem Vierteljahrhundert, die Nutzung von Verlustvorträgen von Kapitalgesellschaften einzuschränken, wenn diese Gesellschaft von jemandem erworben wird. Aufgrund einer Rechtsprechung der 80er Jahre war es eine kurze Zeit möglich, dass eine Kapitalgesellschaft mit hohen Verlustvorträgen und mehr oder weniger still gelegtem Geschäftsbetrieb von einem anderen Unternehmen erworben werden konnte, um dann in diese erworbene Kapitalgesellschaft aktives gewinnträchtiges Geschäft zu verlagern und somit an sich steuerpflichtige Gewinne unbesteuert zu erlassen (sogenannter Mantelkauf).

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6.3.2017

Eigenaufwand – Drittaufwand - Welche Aufwendungen kann der Steuerpflichtige als Betriebsausgaben/Werbungskosten abziehen?

Der BFH hat mit Urteil vom 03.02.2016 erneut zur Abgrenzung von Eigen- und Drittaufwand Stellung genommen. Er hat seine bisherige Rechtsprechung bestätigt und für den Einzelfall konkretisiert.

In dem Urteilsfall geht es um einen angestellten Ehegatten (EM) und eine Ehefrau (EF), die ein eigenes Unternehmen führt. EM nimmt ein Darlehen auf seinen Namen auf. Daneben nehmen EM und EF ein gemeinsames Darlehen auf. EF verwendet beide Darlehen für ihr Unternehmen.

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27.1.2017

Überblick über das neue InvStG – Teil 2: Die Besteuerung des Fondsanlegers

Wie bereits im vorhergehenden Teil 1 dieses Specials zur Reform des Investmentsteuergesetzes dargelegt, soll das neue Besteuerungssystem für Investmentfonds eine wesentliche Vereinfachung des bisherigen Rechts darstellen. Insbesondere sollen künftig lediglich vier vereinfachte Kennzahlen für die Besteuerung des Fondsanlegers erforderlich sein (d.s. Höhe der Ausschüttung, Wert des Fondsanteils am Jahresanfang und am Jahresende sowie Einstufung des Fonds als Aktienfonds, Mischfonds, Immobilienfonds oder sonstigen Fonds). Andererseits aber bedeutet die Körperschaftsteuerpflicht des Fonds im Ergebnis, zumindest für einige Fonds, eine Steuermehrbelastung, weil die Steuerbelastung von Fonds und Anleger (bei einem Privatanleger) auf bis zu 30% steigt.

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